Mit dem Forstamtsleiter der Stadt Karlsruhe, Dr. Stefan Wilhelm, und dem zuständigen Revierleiter Bernd Struck (Forst Revier Mitte), traf sich die FDP/FW-Fraktion mit interessierten Waldfreundinnen und Waldfreunden zu einer geführten Begehung im Oberwald.
Insbesondere seit 2018 leidet der Karlsruher Oberwald vermehrt an den langen Hitze- und Trockenphasen. Vor allem für junge Baumpflanzen stellt der niedrige Grundwasserstand ein großes Überlebensproblem dar. Im Hinblick auf die klimatischen Veränderungen und ihre Folgen werden fremdländische, nicht-invasive Baumarten immer wichtiger. Hierzu zählt auch die Anpflanzung des amerikanischen Tulpenbaums im Oberwald, der eine höhere Hitzeresistenz aufweist als heimische Baumarten.
Bei der Begehung konnte beobachtet werden, dass sogar alte widerstandsfähige Eichen aufgrund der längeren und wärmeren Trockenperioden beim Verdunstungsprozess Äste abgeworfen hatten, um bei großer Dürre Wasser zu sparen. Da dieser Vorgang gerade für Menschen eine große Gefahr darstellt, muss das Forstamt hier immer wieder für Verkehrssicherung sorgen. Diese Arbeiten sind sehr personal- und zeitaufwändig.
Die FDP/FW-Fraktion wird sich daher in den anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt 2026/27 mit ihren Stimmen dafür einsetzen, dass in diesem Bereich keine finanziellen Kürzungen erfolgen. Die wichtige präventive Arbeit durch die Mitarbeiter des Forstamts im Rahmen der Verkehrssicherung ist hier unverzichtbar, da ansonsten lebensbedrohliche Situationen für alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher entstehen können.


