In mehreren Karlsruher Stadtteilen – besonders im Zentrum der Waldstadt, aber auch in der Innenstadt oder am Stadteingang von Durlach – sind die massiven Verunreinigungen durch Taubenkot längst zu einer unhaltbaren Belastung geworden. Anwohner und Besucher berichten von hygienischen Problemen und einem deutlich beeinträchtigten Wohnumfeld.
Speziell das fortgesetzte illegale Füttern der Tauben verschärft die Lage erheblich. Dieses Verhalten ist ordnungswidrig, rücksichtslos und unterläuft jede wirksame Bestandskontrolle.
Die Verwaltung verweist auf fehlende bauliche Abwehrmaßnahmen und laufende Abstimmungen. Doch die Situation vor Ort duldet kein weiteres Zuwarten. Wenn Fütterungsverbote und bauliche Sicherungen entscheidend sind, müssen sie jetzt konsequent kontrolliert, durchgesetzt und ergänzt werden. Auch die Errichtung eines weiteren Taubenturms zur gezielten und wirksamen Betreuung von Stadttauben muss erneut in Betracht gezogen werden.
Wir erwarten sichtbare Schritte und ein verbindliches Konzept, wie eine funktionierende Taubenabwehr für die Menschen in Karlsruhe sichergestellt werden kann.
Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch auf spürbare Verbesserungen – und die Verwaltung steht in der Verantwortung, diese endlich umzusetzen.
Dr. Stefan Noé
Fraktionsvorsitzender
FDP/FW-Fraktion


